Absturzsicherung
Permanente Absturzsicherung für Flach-, Steil- und Metalldächer — geplant, geliefert und montiert aus einer Hand. Anschlagpunkte, Seil- und Schienensysteme und Sicherheitsdachhaken nach EN 795 und CEN/TS 16415, Geländer nach EN ISO 14122-3, dazu temporäre Sicherheit für die Bauphase.
Die Bauarbeitenverordnung (BauAV) verlangt auf Baustellen ab einer Absturzhöhe von mehr als 2 m wirksame Schutzmassnahmen; bei Dacharbeiten sind ab 3 m Absturzhöhe an der Traufe Auffangeinrichtungen vorgeschrieben. Wer ein Dach regelmässig betritt — für Unterhalt, Spenglerarbeiten oder die Wartung einer Photovoltaik-Anlage —, braucht deshalb eine dauerhafte Sicherung und nicht nur eine Lösung für den Bautag.
Was im Sortiment steht
120 Produkte in vierzehn Kategorien. Den Kern bilden Anschlageinrichtungen nach EN 795:2012: 26 davon tragen die Kennzeichnung Typ A für fest montierte Anschlagpunkte, 24 zusätzlich die CEN/TS 16415:2013 — eine technische Spezifikation, die EN 795 ergänzt und Anforderungen an die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Personen festlegt. Dazu kommen Sicherheitsdachhaken, Geländer, Steigleitern mit Steigschutz und die Leitersicherung. Für die Bauphase führt Riwega temporären Seitenschutz nach EN 13374 in den Klassen A, B und C, Auffangnetze nach EN 1263-1, Gerüste nach EN 1004 und Leitern nach EN 131.
Kollektivschutz hat Vorrang
In der Schweiz gilt eine Rangfolge der Massnahmen: technische Kollektivschutzmassnahmen wie Geländer und Auffangnetze gehen der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz vor, die nur in begründeten Ausnahmefällen eingesetzt werden darf. Anschlagpunkte und Seilsysteme ersetzen deshalb kein Geländer — sie sind die Antwort dort, wo keines möglich ist.
Der Untergrund entscheidet
Ob ein Anschlagpunkt hält, entscheidet sich nicht am Punkt, sondern an der Konstruktion darunter. 29 Produkte sind für Holz freigegeben, 27 für Beton, 14 für Metall. Welcher Untergrund gilt, wie viele Personen zugelassen sind und welches Befestigungsset mitgeliefert wird, steht auf jeder Produktseite.
Nach der Montage
Eine Anschlageinrichtung ist kein einmaliger Einbau. Sie gehört periodisch von einer sachkundigen Person geprüft, und die Prüfung gehört dokumentiert — sonst lässt sich später nicht belegen, in welchem Zustand die Anlage war. Riwega übernimmt Begehung, Planung, Montage, Prüfung und Dokumentation. 28 Produkte tragen zehn Jahre Garantie, dreizehn weitere dreissig.