Fassadenbefestigung mit SPIDI

Die Riwega Swiss GmbH liefert mit dem SPIDI Fassadensystem und den CONPRO-F Fassadenprofilen die komplette Aluminium-Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF). Die Wandstützen wirken als Fest- und Gleitpunkt in einem, nehmen mit Längen bis 900 mm hohe Dämmdicken auf und sind nach EN 1090-1 zertifiziert — geeignet für alle Bekleidungsarten und Gebäudehöhen.

SPIDI max ALU – Abbildung aus dem Fassaden-Katalog 24/25

Diese Vorschriften und Normen gelten

  • EN 1090-1 Harmonisierte Norm für die Konformitätsbewertung tragender Bauteile aus Stahl und Aluminium. Das SPIDI Fassadensystem ist nach EN 1090-1 zertifiziert.
  • SIA-Normenpraxis Die Bemessung der Unterkonstruktion erfolgt objektbezogen nach den anerkannten Regeln der Schweizer Normenpraxis (SIA-Tragwerksnormen): Windlast, Eigengewicht der Bekleidung und Untergrund bestimmen die Auslegung.
  • ISO 9001 / ISO 14001 Die SPIDI Wandstützen stammen aus einer nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifizierten Fertigung.

Die Riwega Swiss GmbH liefert die Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassaden als System: SPIDI Wandstützen, CONPRO-F Tragprofile und die passende Befestigungstechnik sind aufeinander abgestimmt und decken alle Bekleidungsarten und Gebäudehöhen ab.

Wie ist die Unterkonstruktion einer hinterlüfteten Fassade aufgebaut?

Die Unterkonstruktion einer VHF besteht aus drei Ebenen: Wandstützen wie die SPIDI max übertragen die Lasten in den Baukörper, vertikale Tragprofile wie die CONPRO-F Fassadenprofile (Querschnitte L, T, Z, UZ und HUT) nehmen die Bekleidung auf, und der Hinterlüftungsraum dazwischen führt Feuchtigkeit zuverlässig ab. Die Bekleidung kann sichtbar genietet oder geschraubt, verdeckt eingehängt oder geklebt werden — die CONPRO-F Profile sind zur Verklebung geeignet und geprüft.

Warum braucht es Fest- und Gleitpunkte?

Fest- und Gleitpunkte sind nötig, weil sich Aluminium-Tragprofile bei Temperaturwechseln ausdehnen und zusammenziehen: Der Festpunkt trägt das Eigengewicht der Fassade, während Gleitpunkte mit Langlöchern die Längenänderung der Profile spannungsfrei aufnehmen und so Zwängungen und Verformungen in der Bekleidung verhindern. Die SPIDI max übernimmt beide Funktionen in einer Stütze: Am Festpunkt wird in den Rundlöchern, am Gleitpunkt in den Langlöchern vernietet oder verschraubt. Das erspart die doppelte Bevorratung auf Gerüst oder Fassadenlift und reduziert Fehlerquellen bei der Montage.

Wie werden Wärmebrücken an der Fassadenbefestigung minimiert?

Jede SPIDI Wandstütze wird mit einem vormontierten 6-mm-Thermostop geliefert, der die Konsole thermisch vom Baukörper entkoppelt und den punktuellen Wärmeabfluss durch die Befestigung reduziert. Mit Stützenlängen von 40 bis 900 mm lassen sich auch hohe Dämmdicken für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen realisieren.

Wer übernimmt Statik und Bemessung der Fassadenbefestigung?

Die Unterkonstruktion wird objektbezogen bemessen: Windlast, Eigengewicht der Bekleidung, Untergrund und Achsraster bestimmen Typ, Länge und Anzahl der Wandstützen sowie die Verankerung am Baukörper, die gemäss statischer Berechnung mit zugelassenen Dübeln oder Metallankern und der SPIDI Beilage aus Edelstahl ausgeführt wird. Bei tragfähigem Betonuntergrund sind im Regelfall nur drei Wandstützen pro Geschoss erforderlich. Die Auslegung folgt der Schweizer Normenpraxis (SIA-Tragwerksnormen); Riwega unterstützt Planer und Verarbeiter mit technischer Beratung.

Passende Produkte

Häufige Fragen

Kann dieselbe SPIDI Wandstütze als Fest- und als Gleitpunkt eingesetzt werden?

Ja. Jede SPIDI max lässt sich als Fest- oder Gleitpunkt verwenden: Am Festpunkt wird die Verbindung zum Tragprofil in den Rundlöchern ausgeführt, am Gleitpunkt in den Langlöchern, die temperaturbedingte Längenänderungen der Profile aufnehmen. Eine doppelte Bevorratung unterschiedlicher Konsolen entfällt.

Welche Dämmdicken sind mit dem SPIDI Fassadensystem möglich?

Die Wandstützen sind in Längen von 40 bis 900 mm erhältlich; damit lassen sich Wandabstände bis etwa 900 mm und entsprechend hohe Dämmdicken für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen realisieren. Der vormontierte 6-mm-Thermostop reduziert dabei die Wärmebrücke an der Befestigung.

Für welche Fassadenbekleidungen eignet sich das System?

Das SPIDI Fassadensystem eignet sich für alle Bekleidungsarten und Gebäudehöhen. Auf den CONPRO-F Tragprofilen kann die Bekleidung sichtbar genietet oder geschraubt, verdeckt eingehängt oder geklebt werden — die Profile sind zur Verklebung geeignet und geprüft; schwarz eloxierte Ausführungen sorgen bei offenen Fugen für ein dezentes Fugenbild.

Passend dazu aus dem Wissen

Haben Sie Fragen?

Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns oder nutzen Sie das Kontaktformular — wir beraten Sie gerne zu Ihrem Projekt und erstellen eine unverbindliche Offerte.

  • Teammitglied der Riwega Swiss GmbH
  • Teammitglied der Riwega Swiss GmbH
  • Teammitglied der Riwega Swiss GmbH

Unser Team ist für Sie da.