Leitern & Zugang

Die Riwega Swiss GmbH bietet das komplette Zugangsprogramm für Arbeiten in der Höhe: tragbare Leitern nach EN 131, ortsfeste Steigleitern mit Rückenschutz nach EN ISO 14122, Leiterhaken zur Sicherung von Anlegeleitern sowie Schräg- und Seilaufzüge für den Materialtransport. So gelangen Personen und Material sicher aufs Dach — gemäss den Vorgaben von Suva und Bauarbeitenverordnung.

SafeGuard SafetyStep – Steigleiter mit Rückenschutz und Ausstiegspodest, freigestellt

Diese Vorschriften und Normen gelten

  • EN 131 Europäische Normenreihe für tragbare Leitern: regelt Bauarten, Abmessungen sowie Festigkeits- und Standsicherheitsanforderungen von Anlege-, Schiebe-, Mehrzweck- und Stehleitern.
  • EN ISO 14122-4 Norm für ortsfeste Steigleitern: definiert Anforderungen an Rückenschutz, Ruhepodeste und Ausstiege und ist der massgebende Stand der Technik für fest montierte Leiterzugänge.
  • BauAV / Suva Die Bauarbeitenverordnung und die Suva-Publikationen regeln den Einsatz von Leitern auf Schweizer Baustellen: Leitern sind gegen Wegrutschen zu sichern, und für länger dauernde Arbeiten in der Höhe sind sicherere Arbeitsmittel wie Gerüste vorzuziehen.

Der sichere Zugang ist die Grundlage jeder Arbeit in der Höhe. Die Riwega Swiss GmbH kombiniert dafür vier Produktgruppen: tragbare Leitern, ortsfeste Steigleitern mit Rückenschutz, Leiterhaken zur Sicherung von Anlegeleitern und Aufzüge für den Materialtransport.

Welche Leiter eignet sich für welchen Einsatz?

Tragbare Leitern nach EN 131 decken den flexiblen Einsatz ab: Sprossenanlege- und Schiebeleitern für den klassischen Zugang, Seilzug- und Mehrzweckleitern für grössere Höhen und wechselnde Aufgaben, Teleskopleitern für den Transport im Servicefahrzeug und Stufenstehleitern mit Plattform für Arbeiten mit beiden Händen. Die Bauarbeitenverordnung lässt Arbeiten von der Leiter aus nur zu, wenn kein besser geeignetes Arbeitsmittel zweckmässig ist — für länger dauernde Arbeiten sind Gerüste oder Hubarbeitsbühnen vorzuziehen.

Wann ist eine ortsfeste Steigleiter die bessere Lösung?

Wird eine Dachfläche regelmässig für Wartung, Unterhalt oder Kontrolle betreten, ist eine ortsfeste Steigleiter mit Rückenschutz die dauerhaft sichere Lösung: Die SafeGuard SafetyStep wird nach Mass gefertigt, trägt 150 kg, erreicht ein- oder zweizügig Höhen bis 24 m und ist nach EN ISO 14122 zertifiziert. Zubehör wie Aufstiegssperren verhindert das unbefugte Besteigen; Ausstiegspodeste und der Übergang in das Geländersystem SafeGuard Protect sichern den Ausstieg aufs Dach bis zum ersten Anschlagpunkt. Die Prüfung erfolgt alle fünf Jahre durch eine sachkundige Person.

Wie sichere ich eine Anlegeleiter gegen Wegrutschen?

Anlegeleitern müssen gegen Wegrutschen, Umfallen und seitliches Verschieben gesichert werden: Fest am Dach montierte Leiterhaken der SafeGuard LF-Serie nehmen die Leiter mit einem Handgriff auf und verhindern damit eine der häufigsten Unfallursachen bei Dacharbeiten. Nach Suva-Praxis soll die Leiter zudem im richtigen Anstellwinkel stehen und am Austritt rund einen Meter über die Austrittskante hinausragen, damit beim Übersteigen ein sicherer Handhalt vorhanden ist.

Wie kommt das Material sicher aufs Dach?

Für den Materialtransport ersetzen Schräg- und Seilaufzüge von GEDA das riskante Tragen von Lasten über die Leiter: Ziegel, Werkzeug und Dämmstoffe gelangen kontrolliert aufs Dach, während die Hände beim Auf- und Abstieg frei bleiben. Das entlastet das Team körperlich und reduziert Absturz- und Stolperrisiken auf dem Zugangsweg — ein zentrales Anliegen der Suva-Präventionsarbeit.

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Häufige Fragen

Wie weit muss eine Anlegeleiter über die Austrittsstelle hinausragen?

Nach bewährter Suva-Praxis soll die Leiter rund einen Meter über die Austrittskante hinausragen, damit beim Übersteigen ein sicherer Handhalt vorhanden ist. Zusätzlich muss die Leiter gegen Wegrutschen und seitliches Verschieben gesichert sein — am einfachsten mit fest montierten Leiterhaken der SafeGuard LF-Serie.

Ab wann braucht eine ortsfeste Steigleiter einen Rückenschutz?

Nach EN ISO 14122-4 sind ortsfeste Steigleitern ab einer bestimmten Steighöhe — in der Regel ab rund drei Metern — mit Rückenschutz oder einer Steigschutzeinrichtung auszurüsten. Korbleitern wie die SafeGuard SafetyStep umschliessen die aufsteigende Person und bieten so dauerhaften Schutz ohne persönliche Schutzausrüstung.

Wie oft müssen Leitern geprüft werden?

Tragbare Leitern sind vor jedem Einsatz einer Sichtkontrolle zu unterziehen und periodisch durch eine sachkundige Person zu prüfen; beschädigte Leitern gehören sofort aus dem Verkehr. Für die ortsfeste Steigleiter SafeGuard SafetyStep gilt ein Prüfintervall von fünf Jahren.

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  • Teammitglied der Riwega Swiss GmbH
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