SafeGuard AP 5
Die schlanke Bauform der AP-5-Baureihe: Stütze Ø 16 mm auf einer Fussplatte von 250 × 210 mm, durchgesteckt mit vier Gewindestangen M10 – für Träger bis 190 mm Breite.
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Die Riwega Swiss GmbH liefert Absturzsicherungen für Metalldächer aus Trapezblech, Sandwichpaneelen und Stehfalz: Einzelanschlagpunkte nach EN 795:2012 Typ A und Seilsysteme nach Typ C werden direkt an der Blechdeckung befestigt – bei Stehfalzdächern durch Klemmung ohne Durchdringung des Blechs. So bleibt die Dichtheit des Daches erhalten, und Monteure sind bei Wartung von PV-Anlagen, Lüftungen und Rinnen zuverlässig gesichert.
Auf Metalldächern werden Anschlagpunkte und Seilsysteme direkt an der Blechdeckung befestigt: Bei Stehfalzdächern klemmen spezielle Halter mit definiertem Anzugsmoment am Falz, ohne das Blech zu durchdringen; bei Trapezblech- und Sandwichdächern werden die Systeme mit dichtenden Verbindungsmitteln an den Obergurten des Profils fixiert. Die Blechdeckung leitet die im Sturzfall auftretenden Kräfte grossflächig ab. Damit entfällt eine Verankerung in der Unterkonstruktion – ein Vorteil bei Hallendächern, deren Pfetten oft schwer zugänglich sind. Massgebend sind Profilgeometrie, Blechstärke und Materialqualität; die Freigaben des Systemherstellers legen fest, auf welchen Deckungen montiert werden darf.
Beim Metalldach ist die Blechdeckung zugleich die wasserführende Schicht: Jede unnötige Durchdringung ist eine potenzielle Leckstelle und kann zu Korrosion am Bohrrand führen – Klemmbefestigungen am Stehfalz vermeiden dieses Risiko vollständig, und auf Trapezblech sorgen dichtende Verbindungsmittel für dauerhafte Regensicherheit. Zudem bleiben Gewährleistungsansprüche auf die Dachdeckung eher gewahrt, wenn nicht in die Fläche gebohrt wird. Bei der Planung ist ausserdem die thermische Längenausdehnung des Blechs zu berücksichtigen; die Systeme müssen die Bewegungen der Deckung schadfrei aufnehmen können.
Einzelanschlagpunkte nach EN 795:2012 Typ A eignen sich für punktuelle Arbeiten, etwa an einem Kamin oder einer Lichtkuppel; horizontale Seilsysteme nach Typ C sichern durchgehende Wartungswege, wie sie bei PV-Anlagen, Rinnenreinigung und Lüftungstechnik üblich sind. Auf grossen Hallendächern ist das Seilsystem meist die wirtschaftlichere Lösung, weil sich der Nutzer entlang der ganzen Achse bewegen kann, ohne umzuhängen. Für Teams sind Systeme nach CEN/TS 16415 für mehrere gleichzeitige Benutzer geprüft. Die Riwega Swiss GmbH berät bei der Wahl des Systems, den zulässigen Untergründen und der Anordnung der Sicherungsachsen auf dem Dach.
Die schlanke Bauform der AP-5-Baureihe: Stütze Ø 16 mm auf einer Fussplatte von 250 × 210 mm, durchgesteckt mit vier Gewindestangen M10 – für Träger bis 190 mm Breite.
Anschlagpunkt mit Öse auf dem Falzbrett: klemmt über zwei Doppelstehfalze, ist für drei Personen gleichzeitig zugelassen und dient als Einzelanschlagpunkt oder als Endverankerung einer Seillinie.
Horizontales, überfahrbares Seilsicherungssystem aus Edelstahl mit Fangstossdämpfung. Modular aufgebaut aus Corda, Set Control, Corner, Corda Holder, Runner und Safecheck.
Seilsicherungssystem für Fassaden-, Dach- und Überkopfanwendungen mit Spann- und Dämpfungssets sowie überfahrbaren Seilführungen. Kompatibel mit SafeGuard Wall, Trapez und Falz.
Aluminium-Geländersystem für Metalldächer: mehrfach gelochte Adapter passen sich unterschiedlichen Sickenabständen handelsüblicher Metalleindeckungen an.
Die Grundform der Trapez-Reihe: Anschlagpunkt aus Edelstahl mit Ringöse, der auf Trapezblech und Sandwichpaneele genietet wird – zugelassen für bis zu drei Personen.
Nein. Falzklemmen werden mit definiertem Anzugsmoment montiert und halten formschlüssig am Falz, ohne das Blech zu durchbohren. Die Dichtheit der Deckung bleibt vollständig erhalten. Voraussetzung ist, dass Falzgeometrie und Material vom Systemhersteller für die Montage freigegeben sind.
Die zulässigen Mindestblechstärken und Profilgeometrien legt der Systemhersteller in der Montageanleitung fest; sie unterscheiden sich je nach Produkt und Befestigungsart. Vor der Montage werden Deckung, Materialqualität und Zustand geprüft. Im Zweifel klärt eine Objektberatung, welches System auf Ihrem Dach zulässig ist.
Ja. Seilsysteme entlang der Wartungswege sichern Reinigung und Unterhalt der Module; Einzelanschlagpunkte ergänzen abgelegene Bereiche. Die Planung erfolgt idealerweise zusammen mit dem PV-Layout, damit Sicherungsachsen, Modulfelder und Verkehrswege aufeinander abgestimmt sind.
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