Absturzsicherung Steildach

Die Riwega Swiss GmbH liefert Absturzsicherungen für Steildächer: Sicherheitsdachhaken nach EN 795:2012 Typ A, Anschlagpunkte nach EN 795:2012 und Leitersicherungen für den sicheren Dachzustieg. Die Systeme sichern Handwerker bei Eindeckung, Unterhalt und Kaminarbeiten auf geneigten Dächern und erfüllen die Anforderungen der schweizerischen Bauarbeitenverordnung (BauAV) sowie die einschlägigen Suva-Regeln für Dacharbeiten.

SafeGuard AP 3 auf Beton im Steildach montiert

Diese Vorschriften und Normen gelten

  • EN 795:2012 Regelt Anforderungen und Prüfverfahren für Anschlageinrichtungen der Typen A bis E, die zusammen mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz verwendet werden.
  • Bauarbeitenverordnung (BauAV) Verlangt in der Schweiz Massnahmen gegen Absturz ab einer Absturzhöhe von mehr als 2 Metern und regelt die Sicherung von Dacharbeiten.
  • Suva-Regeln für Dacharbeiten Konkretisieren, mit welchen Schutzmassnahmen Arbeiten auf geneigten Dächern auszuführen sind und wann Anschlageinrichtungen mit PSAgA zulässig sind.

Welche Absturzsicherung eignet sich für Ihr Steildach?

Für Steildächer kombiniert die Riwega Swiss GmbH drei Systemtypen: Sicherheitsdachhaken nach EN 795:2012 Typ A als Anschlagpunkte in der Dachfläche, Einzelanschlagpunkte nach EN 795:2012 sowie Leitersicherungen für den sicheren Zustieg – die Auswahl richtet sich nach Dachneigung, Eindeckung, Unterkonstruktion und der Art der auszuführenden Arbeiten. Sicherheitsdachhaken erfüllen eine Doppelfunktion: Sie dienen als Einhängepunkt für Dachleitern und als Anschlagpunkt für die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Für regelmässig begangene Dächer, etwa mit Kaminen, Solaranlagen oder Dachfenstern, empfiehlt sich eine durchgehende Sicherungsachse vom Dachzustieg bis zum Arbeitsort, damit Handwerker zu keinem Zeitpunkt ungesichert sind.

Wie werden Sicherheitsdachhaken auf dem Steildach montiert?

Sicherheitsdachhaken werden mit den vom Hersteller vorgegebenen Schrauben direkt auf tragfähigen Sparren oder einer geeigneten Unterkonstruktion befestigt und anschliessend regensicher in die Eindeckung integriert; massgebend sind die Montageanleitung des Herstellers und eine dokumentierte Montage. Der Untergrund entscheidet über die Tragfähigkeit: Sparrenquerschnitt und Holzzustand müssen die im Sturzfall auftretenden Kräfte aufnehmen können. Bei Sanierungen prüft der Verarbeiter deshalb vor der Montage den Zustand des Holzes. Die Position der Haken wird so geplant, dass alle Arbeitsbereiche – First, Kamin, Kehlen und Traufe – mit möglichst kurzen Seilwegen erreichbar sind und ein Pendelsturz vermieden wird.

Was gilt in der Schweiz für Arbeiten auf geneigten Dächern?

In der Schweiz verlangt die Bauarbeitenverordnung (BauAV) Massnahmen gegen Absturz ab einer Absturzhöhe von mehr als 2 Metern; die Suva konkretisiert in ihren Publikationen zu Dacharbeiten, wann Kollektivschutz wie Gerüste oder Auffangnetze erforderlich ist und wann Anschlageinrichtungen mit PSAgA zulässig sind. Für Unterhaltsarbeiten von geringem Umfang kann die Sicherung über Dachhaken und Seil eine zulässige Lösung sein; massgebend ist immer die Beurteilung im Einzelfall. Anschlageinrichtungen sind zudem mindestens einmal jährlich durch eine sachkundige Person zu prüfen. Die Riwega Swiss GmbH unterstützt Planer und Verarbeiter bei der Systemwahl und liefert die passende Dokumentation für Montage und Abnahme.

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Häufige Fragen

Wie oft müssen Sicherheitsdachhaken und Anschlagpunkte geprüft werden?

Anschlageinrichtungen und Sicherheitsdachhaken sind mindestens einmal jährlich durch eine sachkundige Person zu prüfen, zusätzlich nach jeder Sturzbeanspruchung. Massgebend sind die Angaben des Herstellers; die Prüfung wird dokumentiert, damit der Nachweis für Gebäudeeigentümer und ausführende Betriebe jederzeit vorliegt.

Können Sicherheitsdachhaken nachträglich montiert werden?

Ja. Bei bestehenden Steildächern wird die Eindeckung lokal geöffnet, der Dachhaken auf dem tragfähigen Sparren verschraubt und die Fläche regensicher wieder geschlossen. Voraussetzung ist ein ausreichender Sparrenquerschnitt in gutem Zustand; dies prüft der Verarbeiter vor der Montage.

Wozu dient eine Leitersicherung am Steildach?

Eine Leitersicherung fixiert die Zustiegsleiter am Gebäude und verhindert seitliches Verrutschen und Kippen. Da viele Absturzunfälle beim Auf- und Abstieg passieren, sichert sie den kritischsten Moment der Dacharbeit und ergänzt Dachhaken und Anschlagpunkte zu einer durchgehenden Sicherungskette.

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  • Teammitglied der Riwega Swiss GmbH
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