Arbeitsplattform WP
Begehbare Netzplattform mit durchlaufenden Verstärkungsbändern als temporäre Übergangsdecke – kombinierbar mit staubdichtem Netz für paralleles Arbeiten auf mehreren Ebenen.
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redbau S1 Sicherheitsnetze – alternative Lösungen
Vertikale Schutzbarriere zwischen zwei Stockwerken – mit eingearbeitetem engmaschigem Bodennetz bis 50 cm Höhe als Bordbrett gegen herabfallende Trümmer.
Das Vertikale Sperrnetz ist eine netzbasierte Schutzbarriere, die den versehentlichen Sturz in Hohlräume zwischen zwei Stockwerken verhindert – etwa in Treppenhäusern oder an Dachfenstern. Es wird so nah wie möglich an der Absturzstelle montiert und sperrt die Öffnung zuverlässig ab.
In das Sperrnetz ist am unteren Rand ein zusätzliches, engmaschiges Netz bis zu einer Höhe von 50 cm eingearbeitet. Es übernimmt die Funktion eines Bordbretts und hält herabfallende Trümmer und Kleinteile zurück. Grösse und Ausführung legen wir gerne projektbezogen mit Ihnen fest.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Bodennetz | engmaschig, bis 50 cm Höhe eingearbeitet (Funktion eines Bordbretts) |
| Einsatzbereich | vertikale Öffnungen zwischen zwei Stockwerken (Treppenhäuser, Dachfenster) |
Begehbare Netzplattform mit durchlaufenden Verstärkungsbändern als temporäre Übergangsdecke – kombinierbar mit staubdichtem Netz für paralleles Arbeiten auf mehreren Ebenen.
Vertikales Schutznetz aus Polypropylen nach UNI EN 1263-1 für Brüstungen, Gerüste, Treppenhäuser und Aufzugsschächte – in drei Maschenweiten, als Ersatz für Brüstungsbretter einsetzbar.
Auffangnetz aus Polypropylen mit Maschenweite 10 x 10 cm für die horizontale Absturzsicherung nach UNI EN 1263-1 – in drei Standardgrössen mit umlaufendem Randseil Ø 13 mm.
Auffangnetze und ihre Aufhängung sind in der EN 1263 geregelt (Teil 1: Anforderungen, Teil 2: Montage). Wichtig sind ausreichende Fanghöhe, geprüfte Netzware mit Prüfmasche und die jährliche Kontrolle der Netzalterung.
Lichtkuppeln und Lichtbänder sind in der Regel nicht durchbruchsicher — sie brechen unter dem Gewicht einer Person. Für die Dauer der Arbeiten sichert ein Lichtkuppelnetz nach EN 1263-1 die Öffnung, ohne Licht und Lüftung zu beeinträchtigen. Soll die Öffnung dauerhaft gesichert sein, ist ein Geländer rund um die Kuppel die Lösung, etwa das SafeGuard Protect Set SL.
Auffangnetze aus Polypropylen haben eine Lebensdauer von maximal vier Jahren, das Long Life Netz aus Polyamid ist zehn Jahre nutzbar – mit nur 5 % Festigkeitsverlust pro Jahr und einer Mindestbruchkraft von 3,06 kN nach zehn Jahren. Das macht es besonders wirtschaftlich an schwer zugänglichen Stellen, an denen ein Netztausch aufwendig wäre. Für die jährliche Überprüfung nach EN 1263-1 werden 10 Teststreifen mitgeliefert.
Die Standard-Maschenweite beträgt 10 x 10 cm. Die Variante mit 5 x 5 cm verhindert zusätzlich das Herabfallen von Gegenständen. Die Masche 2 x 2 cm ist ausschliesslich als Auflegenetz in Kombination mit Auffangnetzen des Typs S oder vertikalen Netzen des Typs U zu verwenden.
Mit dem Kopplungsseil mit Ø 6 mm werden mehrere Netze zusammengenäht; es ist nach EN 1263-1 mit einer Mindestbruchlast von 7,5 kN geprüft. Befestigt wird das Netz mit dem 2,5 m langen Aufhängeseil an der Tragkonstruktion, wobei der Abstand zwischen zwei Befestigungsseilen maximal 2,5 m betragen darf.
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